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Lehrveranstaltungsspezifikation Kommunikationstechnik 1

Titel: |
Kommunikationstechnik 1 - Grundlagen
industrieller Kommunikationstechnik |
Kurzzeichen: |
KOM1 |
Studiengang: |
Translation Studies for Information
Technologies, Bachelor (TS) Übersetzen und Dolmetschen,
Sachfach Technik (ÜD) |
Dozent: |
Prof. Dr. C. Hübner |
Studiensemester: |
2TS, 1ÜD |
Semesterwochenstunden: |
4 |
Anrechnungspunkte (credits): |
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Voraussetzungen: |
keine |
Parallelveranstaltungen: |
keine |
Ziele: |
Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen
in digitaler Datenübertragung, in industrieller Kommunikationstechnik
und in der Technik und Anwendung von Feldbussystemen |
Lern-Ergebnisse: |
Nach der Teilnahme an diesem Modul
ist der Studierende in der Lage:
- die grundlegenden Prinzipien der digitalen Datenübertragung
zu verstehen,
- Eigenschaften und Einsatzbereiche verschiedener Übertragungsmedien
zu überblicken,
- Medien, Schnittstellen und Protokolle aufgabenbezogen auszuwählen
und einzusetzen,
- die Vor- und Nachteile von Bussystemen in automatisierungstechnischen
Anwendungen zu beurteilen.
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Arbeitsaufwand (work-load): |
Der Arbeitsaufwand für Vorlesungen,
Übungen, Prüfungsvorbereitung umfasst etwa 100 bis 125
Zeitstunden entsprechend 4 Anrechnungspunkten. |
Inhalte: |
- Einführung
- Bedeutung der Kommunikationstechnik
- Geschichte der Kommunikationstechnik
- Beispiele von Diensten, Netzen und Medien
- Inhalte der Vorlesung
- Literatur
- Grundlagen
- Modell eines Kommunikationssystems
- Topologie von Netzen
- Protokollhierarchien, Normungsgremien und ISO/OSI Referenzmodell
- Übertragungsmedien
- Metallische Leiter
- Lichtwellenleiter
- Funkübertragung
- Bitübertragungsschicht (Physical Layer)
- Nachrichtenübertragung im Basisband
- Grundbegriffe (Baudrate, Bitrate)
- Signale
- Synchronisation
- Leitungscodierung
- Binäre Leitungscodierung
- Mehrwertige Leitungscodierung
- Block-Codes
- Leistungsmerkmale eines Übertragungskanals
- Bandbreite und Delay
- Übertragungsstörungen
- Nyquist- und Shannon-Theorem
- Nachrichtenübertragung über modulierte Träger
- Grundlegende Modulationsverfahren (ASK, FSK, PSK)
- QAM
- Dezibel-Rechnung
- Beispiele für Schnittstellen: 4-20mA, HART, RS232,
RS485, Parallelport
- Sicherungsschicht (Data Link Layer)
- Bitstopfen und Rahmenbegrenzung
- Fehlererkennung und -korrektur (Parität, CRC)
- Flusskontrolle (Handshake, Stop and Wait, Sliding Window)
- Protokoll- und Schnittstellenbeispiele: HDLC, USB
- Medienzugangskontrolle
- Feldbussysteme
- Automatisierungsebenen
- Einsatzgebiete und Anforderungen für Feldbusse
- Feldbusstandandards
- Auswahlkriterien für Feldbussysteme (Übertragungsrate,
Teilnehmerzahl, Buslänge, Medium, Datenfeldlänge,
Zugriffsverfahren, Datensicherheit, Marktverbreitung, Protokollebenen,
Zeitverhalten, Eigendiagnostik, Umgebungsbedingungen, EMV,
Wirtschaftlichkeit)
- Anwendungen in der Prozessautomatisierung, Fertigungsautomatisierung
und Fahrzeugtechnik
- Beispiele für Feldbusse: Profibus, CAN
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Bewertung: |
schriftliche Prüfung
2 h |
Literatur: |
Literatur wird zu Beginn der Vorlesung
bekanntgegeben |
Datum der letzten Änderung: |
19.12.2004, Hübner |

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